Rosen auf einem Stamm
Rosen auf einem Stamm sind einzigartige Zierpflanzen für den Garten. Es handelt sich um veredelte Rosen, die etwa einen Meter hoch wachsen. Die hochsitzende Krone erreicht eine Höhe von ca. 140 cm über dem Boden. Sie zählen zu den empfindlichsten Rosen und benötigen nährstoffreichen Boden, Düngung und einen jährlichen Rückschnitt. Für die Veredelung werden besonders schön blühende Sorten ausgewählt. Grundsätzlich lassen sich Rosen auf einem Stamm in Hängerosen und Kugelrosen unterteilen. Kugelrosen wirken besonders dekorativ und eignen sich sowohl für Gärten als auch für Terrassen. Pflanzen im Topf benötigen gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit und Düngung. Bei der Überwinterung im Freien muss die gesamte Pflanze, einschließlich des Topfes, mit Matten oder Vlies vor Frost geschützt werden. Kugelrosen wirken als Solitärpflanzen besonders eindrucksvoll. Sie bereichern jeden Garten mit ihrem Aussehen. Diese Pflanzen eignen sich ideal für Bereiche, die von einer Terrasse aus sichtbar sind oder im Vorgartenbereich liegen. Sie wirken besonders eindrucksvoll vor einer dunkelgrünen Pflanzenwand oder umgeben von niedrig wachsenden Arten in Blumenbeeten.
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Hängerosen am Stamm
Hängerosen am Stamm sind eine wahre Blütenpracht. Diese außergewöhnlich dekorativen Sträucher bilden eine Krone von etwa 120–140 Zentimetern Höhe. Daran wachsen dicht über den Boden verteilte, prächtige Blüten. Für eine üppige Blüte benötigen sie einen sonnigen Standort und fruchtbaren Boden. Diese prächtigen Rosen sind ein echter Blickfang im Garten. Sie wirken als Solitärpflanzen beeindruckend. In Kombination mit niedrig wachsenden Pflanzen in kontrastierenden Farben harmonieren sie gut. Ihre Schönheit kommt besonders gut zur Geltung, wenn sie vor einem grünen Hintergrund gepflanzt werden.
Pflegeansprüche von Hängerosen am Stamm
Hängerosen am Stamm haben die höchsten Ansprüche aller Straucharten. Sie sind frostempfindlich und sollten daher vor dem ersten Frost abgedeckt werden. Auch Topfrosen müssen gesichert werden. Ein sonniger Standort ist ideal für Rosen, die am Stamm hochgezogen werden, und sollte gut belüftet sein. Dadurch wird die Anfälligkeit des Strauchs für Pilzkrankheiten verringert. Achten Sie auf gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Das Anpflanzen von Bodendeckern oder das Ausbringen von Rindenmulch reduziert die Verdunstung. In Trockenperioden ist es jedoch ratsam, die Rose regelmäßig zu gießen. Vermeiden Sie es, die Blätter zu benetzen, da diese unschöne Flecken bekommen können. Neben dem Düngen im Frühjahr benötigt eine Rose, die am Stamm hochgezogen wird, auch einen fachgerechten Rückschnitt. Dieser erfolgt am besten im Herbst; so lässt sich der Strauch mit geeignetem Material leichter vor Frost schützen.
Hängerosen und Topfrosen
Stammrosen wirken besonders eindrucksvoll im Garten oder in Töpfen auf Terrasse oder Balkon. Sie werden auch als Hochstammrosen bezeichnet. Sie zeichnen sich durch eine hoch am Stamm sitzende Krone aus, benötigen nicht viel Platz und ermöglichen die Anpflanzung anderer Pflanzen darunter. Ihre Höhe beträgt 120 bis 140 cm. Die Krone kann kugelförmig oder schirmförmig sein und auch lange, kaskadenartige Triebe mit zahlreichen Blüten tragen.
Hochstammrosen – Vermehrung
Hochstammrosen entstehen durch Veredelung. Dabei wird eine Knospe einer edlen Rosensorte auf eine Unterlage (meist eine Wildrose) veredelt. Arten und Sorten aus den Gruppen der Kletter-, Bodendecker-, Beet- und Vielblütigen Rosen können auf Unterlagen veredelt werden, wodurch Hochstammrosen eine außergewöhnlich vielfältige Gruppe bilden.
Hochstammrosen – Pflege
Beim Frühjahrsschnitt sollte darauf geachtet werden, dass keine Wildrosentriebe aus der Unterlage austreiben. Stecklinge sollten an einem geschützten, sonnigen Standort in humusreiche, aber nicht zu feuchte Erde gesetzt werden. Düngen wird im zweiten Jahr nach dem Pflanzen. Ein wichtiger Pflegeschritt ist das Abdecken von im Boden wachsenden Sträuchern vor dem Winter. Dazu muss der Boden angehäuft und mit Matten und Agrarvlies abgedeckt werden. Eine Topfrose auf einem Stamm sollte im Winter frostfrei gelagert werden. Beim Einpflanzen sollte die Rose an einem Pfahl, z. B. einem Bambusstab, befestigt werden, um ein Abbrechen zu verhindern.
Sorten von Stammrosen
Für die Gestaltung von Stammrosen werden frostharte Sorten empfohlen. Dazu gehört beispielsweise „The Fairy“, eine Bodendeckerrose mit kleinen, rosa Blüten, die sich gut zu Sträußen formen lassen. Ebenfalls empfehlenswert sind „Ice Lady“ mit ihren weißen, gefüllten Blüten, „Bonica 82“ mit rosa Blüten, die bis in den Spätherbst hinein blühen, und die reichblühende „Royal Occasion“ mit roten Blüten. Unter den Kletterrosen sind die Sorten „Super Dorothy“ (mit rosa Blüten, öfterblühend) und „Excelsa“ (mit dunkelrosa, gefüllten Blüten, einmalblühend) empfehlenswert. Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, ob die gewünschte Sorte öfterblühend ist, damit Sie sich bis in den Herbst hinein an ihren Blüten erfreuen können.
Rosen am Stamm – Verwendung im Garten
Eine Kletterrose am Stamm wirkt als Solitärpflanze im Rasen beeindruckend. Sie eignet sich auch gut für Beete, zusammen mit Miniaturrosen oder niedrig wachsenden Bodendeckerrosen. Sie harmoniert gut mit niedrigen Stauden wie Jakobskreuzkraut, Lavendel oder Flaumigem Salbei. Umgeben von geschnittenem Buchsbaum sieht sie besonders schön aus. Einjährige Pflanzen wie Ziertabak (im Freiland gepflanzt) lassen sich gut mit Hochstammrosen kombinieren, während Petunien und Surfinien in Töpfen gut gedeihen. Hochstammrosen, die in gleichmäßigen Abständen in Töpfen stehen, unterstreichen die elegante Optik und Struktur eines Balkons oder einer Terrasse. Kübelpflanzen können auch entlang eines Gartenwegs platziert werden. Eine einzelne Rose zieht die Blicke auf sich und setzt einen markanten Akzent, wodurch der Bereich eine repräsentative Wirkung erhält.
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