Wacholder-Setzlinge
Wacholder ist eine Gattung von Nadelbäumen, die auch in unseren Wäldern vorkommen. Im Gartenbau werden jedoch Zuchtformen mit interessanten Nadelfarben und kriechendem oder säulenförmigem Wuchs verwendet. Wacholder sind sehr empfehlenswerte und trockenheitsresistente Sträucher für Gärten. Sie gedeihen gut auf kargen, sandigen Böden, sofern sie an einem sonnigen Standort stehen. Nach dem Pflanzen sollten sie natürlich nach Bedarf gegossen werden, aber ein etablierter Strauch verträgt Trockenheit ohne größere Probleme. Nach dem Pflanzen sollte der junge Setzling nicht nur regelmäßig gegossen, sondern im zeitigen Frühjahr auch mit geeignetem Dünger versorgt werden. Wacholder pflanzt man am besten im Spätherbst, wenn die Pflanzen auf den kommenden Winter vorbereitet sind. Je jünger der Setzling, desto leichter und schneller wurzelt er an; man muss ihn lediglich von Unkraut befreien.
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Wacholder-Sorten – Kriechend, Gewöhnlich, Veredelt
Die Pflege älterer Wacholder besteht hauptsächlich im Rückschnitt, um ihnen die gewünschte Form zu geben. Wacholderbeeren sind kegelförmige Beeren, die, wenn sie reif sind, in der Küche zum Würzen von Fleisch verwendet werden können. Die Vielfalt der Wacholder-Sorten macht ihn zu einem beliebten Gartenstrauch. Einige Sorten sind recht kompakt und können in kleinen Gärten neben Reihenhäusern auf der Südseite gepflanzt werden. Seine geringen Standortansprüche, seine Trockenheitsresistenz und sein dekoratives Aussehen sind für Gartengestalter von großem Wert.
Wenn Sie eine auffällige Pflanze für Ihren Garten suchen, die Aufmerksamkeit erregt und pflegeleicht und (relativ) anspruchslos ist, scheint Wacholder diese Beschreibung perfekt zu erfüllen.
Wacholder im Garten – Allgemeine Informationen über den Baum
Wacholder (vom lateinischen Juniperus) ist eine Familie von Nadelbäumen – Sträuchern und Bäumen –, die in nahezu allen Breitengraden verbreitet sind. Interessanterweise sind Wacholder neben Kiefern die häufigsten Nadelbaumarten weltweit. Viele Wacholderarten wachsen in der Natur, wobei Wacholder meist als kriechender Strauch oder kleiner Baum vorkommt. Diese niedrigen Wacholderarten dienen vielen Vogelarten als Tageshabitat, da sie ihnen ein hervorragendes Versteck vor Gefahren aus der Außenwelt bieten. Doch das ist nicht die einzige Rolle, die Wacholder in der Natur spielt: Viele Tierarten, wie beispielsweise Raupen, ernähren sich von seinen Beeren. Auch der Mensch nutzt sie erfolgreich.
Wacholder – Sorten, Bodenansprüche und Standort
Wacholder erfreut sich seit Jahren (wohlverdientermaßen) großer Beliebtheit unter den Zierkoniferen. Hobbygärtner und Gärtner bevorzugen meist den Kriechwacholder, obwohl auch gewöhnliche Wacholder-Sämlinge in viel originelleren und anspruchsvolleren Formen erhältlich sind. Veredelte Wacholder sind weit verbreitet, ihr ästhetischer Wert ist unschätzbar und sie sind eine wunderschöne Bereicherung für viele Balkone und Terrassen.
Die meisten in unserem Land angebauten Wacholdersorten sind äußerst anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit angeht. Zwar bevorzugen sie im Allgemeinen einen leicht sauren Boden, aber gewöhnliche Gartenerde beeinträchtigt ihr Wachstum und ihre Entwicklung nicht. Auch sandige oder sogar steinige Böden stellen kein Problem dar. Die wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen von Wacholdersetzlingen ist jedoch eine hohe Bodendurchlässigkeit. Wenn Sie mehrere Pflanzen nebeneinander setzen möchten, beachten Sie bitte den optimalen Abstand von 50–60 cm. Wacholder ist von Natur aus äußerst widerstandsfähig gegen extreme Witterungsbedingungen. Er übersteht starken Frost und längere Trockenperioden und benötigt selten Dünger. Was den Standort betrifft, ist er eine besonders lichtliebende Pflanze und gedeiht am besten an sonnigen Plätzen. Dies ist besonders wichtig bei Wacholder, der auf einem Stamm wächst – in diesem Fall kann der Standort beliebig verändert werden, ohne dass die Pflanze umgetopft werden muss.
Wacholderbeeren – Verwendung
Wacholder ist nicht nur einfach anzubauen und schön anzusehen, sondern hat auch eine weitere positive Seite: die Verwendung seiner Beeren. Wer von uns hat nicht schon einmal Bigos oder traditionelle Erbsensuppe mit diesem aromatischen Kraut genossen? Wacholderbeeren unterstützen nicht nur die Verdauung, sondern wirken auch harntreibend und antiseptisch. Aufgrund ihres wunderbaren Duftes werden sie auch in der Aromatherapie eingesetzt.
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