Kiefern sind Nadelbäume oder -sträucher aus der Familie der Kieferngewächse. Obwohl sie meist als hohe Bäume vorkommen, gibt es auch niedrig wachsende, buschige Arten. Kiefern sind widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und zeichnen sich durch geringe Ansprüche an ihren Standort aus. Sie gedeihen selbst auf sandigen Böden, die in manchen Gegenden unseres Landes häufig vorkommen. Einmal gut verwurzelt, sind sie sehr trockenheitsresistent. Allerdings sollte man bedenken, dass anhaltende Trockenheit die Kronenform beeinträchtigen kann. Im Garten entwickeln sich Kiefern am besten an einem sonnigen Standort. Ihre Krone breitet sich dann schön aus und spendet angenehmen Schatten zum Entspannen. Interessanterweise sondern diese Bäume ätherische Öle ab, die sich positiv auf die Atemwege auswirken. Daher ist es besonders vorteilhaft, sie in der Nähe von Orten der Ruhe wie Terrassen oder Gartenpavillons zu pflanzen. Anfang Mai können junge Triebe geerntet und daraus selbstgemachter Sirup hergestellt werden. Im Winter dient sie als schmackhafte Zutat in Kräutertees, die den Körper in Zeiten erhöhter Krankheitsanfälligkeit stärken.
Kiefern im Garten
Gartenkiefern gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Zu den niedrigeren Arten zählt die Klee-Kiefer, die sich hervorragend für sonnige Staudenbeete eignet. Hohe Sorten wie die Schwarzkiefer bewähren sich sowohl als Solitärbäume als auch in Kombination mit anderen Bäumen. Wie schnell wächst eine Schwarzkiefer? Man sagt, sie wachse etwa 30–70 cm pro Jahr. Kiefern sind auch praktisch, um im Garten Schatten zu spenden. In einem größeren Garten wirkt ein kleiner Hain aus mehreren Bäumen besonders schön. Für kleinere Gärten empfiehlt es sich, einzelne Exemplare zu wählen. Kiefern sind Nadelbäume, seltener Sträucher. Sie sind immergrüne Pflanzen mit langen, dünnen Nadeln. Je nach Sorte unterscheiden sie sich leicht in Aussehen und Farbe. Meistens sind sie jedoch hohe, gerade Bäume mit einer unregelmäßigen Krone. Sie erreichen ein sehr hohes Alter – manchmal über tausend Jahre. Daher sind sie eine fantastische Lösung für alle, die ihre Gartengestaltung nicht häufig verändern möchten. Der Standort sollte vor dem Pflanzen sorgfältig gewählt werden. Neben ihrer Verwendung als Zierelement in Gärten und Parks werden Kiefern aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und ihres häufigen Vorkommens auch im Bauwesen eingesetzt.
Vorkommen und Ansprüche von Kiefern
Kiefern gehören zu den am weitesten verbreiteten Bäumen, nicht nur in Tschechien, sondern auf der gesamten Nordhalbkugel. Die beliebteste Kiefernart in Tschechien ist die Waldkiefer. Sämlinge wurzeln in den meisten Böden, auch in sandigen und steinigen. Ihr Vorteil liegt in ihren geringen Ansprüchen und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Frost. Kiefern benötigen weder Schnitt noch Düngung.
Die beliebtesten Kiefernarten
Verschiedene Kiefernarten sind in europäischen Gärten und Wäldern beliebt. Allen voran die Waldkiefer. Sie wird sehr hoch und erreicht eine Höhe von 25 bis 40 Metern. Sie ist einer der häufigsten Bäume in unserer Region und wirkt im Garten sehr eindrucksvoll.
Eine weitere beliebte Sorte ist die Himalaya-Kiefer. Sie zeichnet sich durch lange, überhängende Nadeln und Zapfen von bis zu 30 cm Größe aus. Wie schnell wächst die Himalaya-Kiefer? Sie legt etwa 10 bis 15 cm pro Jahr zu.
Die Zwergkiefer, wie der Name schon sagt, bleibt klein – sie erreicht eine Höhe von wenigen Metern, meist bis zu 3 Metern.
Die Vejmutovka-Kiefer zeichnet sich durch ihre schönen, typischen Nadeln aus. Sie sind dünn, weich und haben einen lockeren, unregelmäßigen Wuchs. Es gibt verschiedene Sorten, darunter 'Louie' mit gelben Nadeln, 'Macopin' mit unregelmäßiger Krone oder 'Horsford' mit blaugrünen Nadeln. Die bereits erwähnte Schwarzkiefer hat lange, dunkelgrüne Nadeln. Zu ihren Sorten zählen die dichtwüchsige 'Marie', die Zwergsorte 'Pierrick Bregeon' und die kegelförmige 'Oregon Green'. Dichtes Wachstum und intensiv grüne Nadeln sind charakteristisch für die Heldreich-Kiefer (Weißkiefer). Wer Pflanzen mit außergewöhnlicher Widerstandsfähigkeit gegen schädliche äußere Einflüsse sucht, sollte die Limbu-Kiefer wählen. Bergkiefern (Kleče) zeichnen sich durch ihre Robustheit und ihren kugeligen, zwergwüchsigen Wuchs aus.
Auch auf Kreuzkümmel veredelte Kiefern sind beachtenswert. Diese Nadelgehölze werden auf eine bestimmte Höhe, meist zwischen 50 und 150 cm, veredelt. Ihr Vorteil liegt darin, dass der Stamm nicht weiter in die Höhe wächst, was eine einfache und präzise Planung der Gartengestaltung ermöglicht. Jede Kiefernart hat ihre eigenen Merkmale, wie z. B. die Höhe, die Ausbreitung der Äste oder die Farbe und Länge der Nadeln. Kiefern sind äußerst vielfältige Pflanzen, sodass jeder die passende Sorte für sich finden kann.
Kiefernsirup
Das Pflanzen einer Kiefer kann sich als sehr praktische Lösung erweisen. Der Baum ist nicht nur eine wunderschöne Gartendekoration, sondern bietet auch gesundheitliche Vorteile. Kiefernsirup ist unter anderem reich an Vitamin C, Mineralstoffen, Flavonoiden, ätherischen Ölen und Bitterstoffen. Dank dieser Inhaltsstoffe unterstützt der Sirup die Behandlung von trockenem und produktivem Husten, Rachenentzündungen, Erkältungen, Heiserkeit, Bronchitis und anderen Infektionen der oberen Atemwege. Junge Kieferntriebe, die zur Sirupherstellung verwendet werden, sollten hellgrün sein und eine braune, harzige Rinde haben. Um das Wachstum des Baumes nicht zu beeinträchtigen, sollten Seitentriebe geerntet werden.
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