Fichtensämlinge
Fichten sind Nadelbäume. Dank ihrer Sortenvielfalt erfreuen sie sich in großen wie kleinen Gärten großer Beliebtheit. Es gibt Sorten, die in zehn Jahren weniger als einen Meter hoch werden, aber auch sehr große Exemplare. Sie können außerdem zwischen buschigem, kugelförmigem oder kegelförmigem Wuchs wählen. Die Silberfichte ist ein hochwachsender Baum mit einer natürlichen Weihnachtsbaumform. Diese Sorte eignet sich ideal als Solitärbaum vor dem Haus. Sobald sie die gewünschte Höhe erreicht hat, erhalten Sie einen wunderschönen Weihnachtsbaum, der nur noch mit Lichterketten geschmückt werden muss und schon haben Sie eine wunderschöne Weihnachtsdekoration in Ihrem Garten. Für kleine Gärten empfiehlt sich die Weißfichte als Weihnachtsbaum, da sie nicht so groß wird, aber ihre schöne Kegelform beibehält.
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Fichtenarten
Fichten eignen sich für den Garten als: Bestandteil von Pflanzungen mit anderen Nadelgehölzen; für Hecken; als Solitärpflanzen im Vorgarten; in Kombination mit anderen Pflanzen in ganzjährigen Blumenbeeten; einige Sorten sind für schattige Standorte geeignet (z. B. Kaukasische Fichte). Fichten sind recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, sofern sie in einem optimalen Umfeld wachsen. Diese Art verträgt das Umpflanzen sehr gut. Am besten pflanzt man sie im Herbst um; auch im Oktober ist ein Umpflanzen unbedenklich. Obwohl Fichten natürlicherweise auch in Regionen mit weniger günstigen Bedingungen wachsen, lohnt es sich dennoch, ihnen einen geeigneten Standort im Garten zu geben. Ist der Baum kräftig, wird das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall minimiert. Fichten benötigen einen geeigneten Standort:
- ausreichend feucht, aber nicht nass
- einen mäßig fruchtbaren, aber gut durchlässigen Boden; sandiger Lehm ist am besten
- einen Standort ohne Umweltbelastung
- einen sonnigen, aber nicht heißen Standort (sehr heiße Standorte verträgt sie nicht gut)
Fichten sind sehr anmutige Nadelbäume, die uns, wenn sie den optimalen Standort in unserem Garten finden, viele Jahre lang mit einem schönen und gesunden Aussehen erfreuen. Sie benötigen nicht die gleiche Düngung wie andere Pflanzenarten. Sie müssen nur vor dem ersten Frost bei leichtem Herbstregen gegossen werden. Wie alle immergrünen Bäume sind sie in windigen und frostigen Wintern anfällig für Trockenstress.
Fichte – ein Weihnachtsbaum für das ganze Jahr
Die Fichte ist ein immergrüner, pflegeleichter und wetterfester Baum, der eine wunderbare Bereicherung für jeden Garten, Hof oder jede andere Grünfläche darstellt. Einige Sorten dienen aufgrund der interessanten Farbe ihrer Nadeln ausschließlich als Zierpflanzen, während andere sogar in der Naturheilkunde verwendet werden.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Fichten nicht sehr tief wurzeln und ihre Wurzeln nicht so stark sind wie die anderer Bäume. Daher sind sie anfälliger für Beschädigungen oder sogar Entwurzelung, beispielsweise bei starkem Wind.
Fichten – Beliebte Sorten
Die Gemeine Fichte (Fichte) ist die beliebteste Nadelbaumart und zeichnet sich zudem durch ihr schnelles Wachstum aus. Andere Fichtenarten eignen sich hervorragend als Gartendekoration. Welche Fichten werden am häufigsten gewählt?
- Silberfichte – verdankt ihren Namen der ungewöhnlichen, silbrigen Farbe ihrer Nadeln. Sie kann bis zu 20 Meter hoch werden und entwickelt eine charakteristische Weihnachtsbaumform. Sie ist äußerst widerstandsfähig gegen Frost, Smog und trockene Böden.
- Blaufichte – Unter optimalen Wachstumsbedingungen kann sie sogar noch größere Höhen erreichen als ihre Vorgängerin (bis zu 30 Meter). Ihr charakteristisches Merkmal sind die steifen, silbrig-grünen und etwas stacheligen Nadeln. Der Baum bildet leuchtende, längliche, hängende Zapfen.
- Fichte – Ihr Wachstum entspricht dem anderer Fichtenarten und erreicht eine Höhe von 20–30 Metern. Dieser immergrüne Weihnachtsbaum, der häufig in Gärten zu finden ist, bildet dank seiner Seitenzweige eine klassische Kegelform. Die Nadeln der Fichte sind anfangs intensiv grün, dunkeln mit der Zeit nach und werden dicker, größer und glänzender. Die zylindrischen Zapfen fallen ab, nachdem sie Samen gebildet haben.
Fichtensämlinge
In der Natur vermehren sich Fichten durch Samenverbreitung. Die Anzucht von Nadelgehölzen im Haus ist nach ähnlichen Prinzipien möglich, aber recht anspruchsvoll und nicht immer erfolgreich. Daher empfiehlt es sich, Sämlinge zu verwenden.
Es wird empfohlen, Sorten wie die Silberfichte oder die Gemeine Fichte durch Aussaat zu vermehren. Bei der Blaufichte verhält es sich anders, da ihre Sämlinge sehr leicht Wurzeln schlagen. Selbst Sämlinge von jungen Bäumen haben daher gute Chancen, gut anzuwachsen.
Eine Fichte anpflanzen
Fichten sind sehr anspruchslose und anspruchslose Bäume. Diese Nadelbaumart benötigt weder regelmäßige Pflege noch besonders fruchtbaren Boden, um gut zu gedeihen. Fichten haben jedoch bestimmte Bedürfnisse, deren Erfüllung zu einer kräftigen Wurzelbildung und besserem Wachstum führt.
Bei der Wahl des Standorts für einen neuen Weihnachtsbaum sollte man bedenken, dass er mäßig sonnig, relativ kühl und reich an lockerem, gut durchlässigem Boden mit einem geeigneten pH-Wert (5,5–6,5) sein sollte. Junge, wurzelnde Bäume sollten regelmäßig gegossen werden, damit der Boden nicht austrocknet. Dank ihrer hohen Frostbeständigkeit eignet sich diese Konifere auch hervorragend für den Winter. Weihnachtsbäume müssen zudem nicht geschnitten werden, was die Pflege deutlich vereinfacht. Eine Fichte im Garten ist eine pflegeleichte, vielseitige und – vor allem – immergrüne Pflanze.
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